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Der Donnerstag begann gemütlich mit Workshops. Angeboten wurden Henna – Tattoos, gebrannte Mandeln, Räucherstäbchenschiffchen und Kerzen und Papier marmorieren. Alle waren dabei schwer beschäftigt und der Vormittag wurde von immer neuen Lieferungen gebrannter Mandeln versüßt.
Am Nachmittag erfuhr die Karawane, dass sie in großer Not steckte, da die Trinkwasservorräte aufgebraucht waren und die nächste Oase in fast unerreichbarer Entfernung lag. In einem Postenlauf mit vielen spannenden Aufgaben zum Thema Wasser kämpften sich die Gruppen dann zur nächsten Wasserstelle durch. Es wurden Wassermengen geschätzt, Sandburgen gebaut und Tierspuren von Wüstentieren bestimmt.
Der Abend klang entspannt mit Brettspielen aus. Danach gab es noch das Märchen von Ali Baba und den 40 Räubern.
Am Freitag bekam die Karawane überraschend Besuch: Ali Baba persönlich stellte sich den Beduinen vor. Da er vom Versteck der Wunderlampe wusste, bot er den Beduinen einen Handel an. Sie sollten ihm helfen, die 40 Räuber zu besiegen, dann bekämen sie die Wunderlampe und er den Schatz. Da alle mit diesem Handel einverstanden waren, wurden gemeinsam die 40 Räuber besiegt, die alle mit schwierigen Aufgaben aufwarteten. Als sämtliche 40 besiegt waren, wurde die Wunderlampe mithilfe einer Schatzkarte gefunden.
Um das Ziel dieser langen Reise, den Fund der Wunderlampe, am Abend gebührend zu feiern, wurden am Nachmittag Darbietungen für die Palastfeier beim Sultan einstudiert. Es wurden Schlagen beschwört und ein orientalischer Tanz einstudiert.
Abends lud der Sultan dann zum Fest. Es gab orientalischen Fraß, spannende Darbietungen, lustige Singspiele und eine Urkundenverleihung für Beduinen, die sich in der Karawane besonders hervorgetan hatten. Trotz eines heftigen Gewitters war die gute Laune der Beduinen nicht zu vertreiben.
Nach dem Fest, als der Regen nachgelassen hatte, machten sich alle zu einem gemeinsamen Abschlusskreis im Wald auf, um das Lager gemeinsam zu beenden.
Am Samstag wurde dann noch alles Übrige abgebaut und pünktlich verließ die Karawane den Zeltplatz, um sich mit Bus und Zug wieder nach Hause zu begeben. Am Bahnhof in Böblingen warteten dann schon die Eltern der tapferen Beduinen, ganz gespannt darauf, was sie von ihrer Reise durch die Wüste berichten würden.
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