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Scout ohne Grenzen 2006 Drucken

GruppenbildAm Freitag, den 07.07.06 fuhren die Pfadfis mit Fred, Julia, Philipp und Alex zu „Scout ohne Grenzen“ nach Ostrach.

Dort angekommen wurde zunächst eine Jurte aufgebaut, danach ging es gleich in 2 Gruppen mit den Namen „Wir lieben Sauerkraut“ und „Vegetarier auf Schnitzeljagd“ los.

Die Aufgabe bestand darin, innerhalb von 22 Stunden möglichst viele Stationen anzulaufen, die im Umkreis von Ostrach lagen. Die gesamte Strecke mit ihren 80 km war nur teilweise zu schaffen. Kurz nachdem wir gestartet waren kam auch schon der Härtetest. Ein kräftiger Regenschauer, der allen die Schuhe und Kleidung durchnässte. Trotzdem waren alle noch motiviert. An den Stationen gab es dann sehr unterschiedliche Aufgaben.

Kohte aufbauen bei NachtVon eine Kohte aufbauen, über einen pfadfinderischen Fragebogen bis hin zu Floßbauen und damit über einen See fahren war alles dabei. So wanderten die Gruppen tapfer und ganz ohne Schlaf die ganze Nacht durch und orientierten sich mit Karte und Kompass. Sie wollten auch gar nicht schlafen, denn es war besser nicht auch noch Schlafgepäck zu tragen.
Richtig anstrengend wurde es dann ab der Mitte, als die Füße schmerzten und sich so einige Blasen bildeten. Aber der Teamgeist hielt uns Gruppen zusammen und man nahm sich gegenseitig sogar Gepäck ab, damit alle die gestartet waren auch gemeinsam das Ziel erreichten. Durch gegenseitiges Ermutigen und Aufmuntern wurde dann nach über 40km Fußmarsch das Ziel humpelnd erreicht und wir trafen müde aber glücklich wieder zusammen.

Der GewinnDie „Vegetarier auf Schnitzeljagd“ erreichten 7 von 10 Stationen und belegten damit in der Gesamtwertung, bei der auch stark auf Teamfähigkeit und Zusammenhalt geachtet wurde den 4. Platz von 12. Die Gruppe „Wir lieben Sauerkraut“ belegte den ersten Platz, wobei einige die Siegerehrung verschliefen.
Am Abend setzten sich alle Gruppen noch zusammen und feierten, schauten Bilder an und sangen.
Am Sonntag wurden nach Frühstück und Morgenrunde noch die Zelte abgebaut, bevor man sich auf die Heimreise machte.

Wir sind uns sicher, beim nächsten Mal wieder teilzunehmen. Alle sind stolz auf ihre Leistung und die Aktion hat uns zusammengeschweißt. Es gab viele neue Erfahrungen, auch die Erfahrung der eigenen Grenzen.
Alle hoffen, dass wir den Titel nächstes Jahr verteidigen können.

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